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Djerba für Ihre Ferien, Ihren Urlaub in und Ihre Reisen nach Tunesien

Tunesien Bade Ferien und Strand Urlaub, günstige Reise Angebote von Billigangeboten bis AI All Inclusive

Quelle: FVA Tunesien (Fotos, Text)

Tunesien Reisen, Ferien und Urlaub am Mittelmeer: Die Insel Djerba im Mittelmeer


 
Djerba Copyright FVA Tunesien

Foto: FVA Tunesien

Wer sich der Insel Djerba nähert, glaubt sich plötzlich in die Südsee Polynesiens versetzt.

Die Insel strahlt Sanftheit und Ruhe aus und es verwundert nicht, dass Odysseus auf der Insel der Lotophagen beinahe seine Irrfahrt vergessen hätte.

Djerba war somit schon während der Antike sehr bekannt, da Homers Held Odysseus hier Halt machte.

Djerba stand zunächst unter karthagischer Herrschaft, später dann unter römischer. Zwei römische Kaiser wurden hier geboren und die Insel besitzt noch zahlreiche Ruinen aus der römischen Zeit: Meninx, bei El Kantara und den 6 km langen römischen Damm, der die Insel noch heute mit dem Kontinent verbindet. Er wurde zerstört und schließlich wieder aufgebaut. Auch das Christentum hat sich dort über einen langen Zeitraum ausgebreitet.

Von den Vandalen und später von den Byzantinern überfallen, wurde Djerba im Jahre 667 von den Arabern erobert. Im 11. Jahrhundert wurde die Insel von den aus dem Orient kommenden hilaliden Stämmen verwüstet. Und musste im Verlauf späterer Jahrhunderte viele weitere Unruhen über sich ergehen lassen.. Die Insel war das Hauptquartier der großen türkischen Seeräuber Dragt und Barbarossa..

Djerba ist 25 km lang und 22 km breit. Die Insel hat eine Oberfläche von 514 km² und verfügt über 125 km Küste, das sind 10 Prozent des tunesischen Küstenstreifens. Sie ist flach, niedrig und hat keine herausragenden Felsen. Der gemäßigte Einfluss des Meeres sorgt für ein mildes Klima.

Die Bevölkerung Djerbas zählt ungefähr achtzigtausend Einwohner. Sie ist größtenteils berberischen Ursprungs und muslimischen Glaubens, darunter eine kharegistische Minderheit. Eine israelische Gemeinschaft, die heute nur noch sehr klein ist, hatte sich schon lange Zeit vor den Arabern auf der Insel niedergelassen.

Außer dem Hauptort Houmtsouk gibt es hier nur kleine Dörfer: Sedghiane, Midoun, Sedouikech, Guellala, Agim. Mitten im Menzel, einer kleinen Anlage, die von einem mit einer Kaktushecke bepflanzten Erddamm umgeben ist, befindet sich das Haus, genannt Houch.

Die Bewirtschaftung ist hier recht unterschiedlich. Man baut Palmen, Olivenbäume, Weinreben, Feigen-, Apfel-, Mandel-, Aprikosen-, Orangen- oder Granatapfelbäume an. Auch Gemüse und Getreide werden hier gezogen, während die Viehzucht eine eher untergeordnete Rolle spielt. Natürlich spielt der Fischfang einen wichtigen Part auf der Insel. Die bedeutungsvollsten Handwerkszweige sind die Weberei und die Töpferei.
  • Die Souks (Märkte), also die Märkte, auf denen Sie während Ihrer Reisen nach Tunesien, im Djerba Urlaub und während Ihrer Ferien am Mittelmeer entspannt Souvenirs einkaufen können, die sich im Herzen der Altstadt befinden, bestehen aus einem Netz von engen Gassen mit vielen kleinen Läden.
  • Hier herrscht fast immer ein lebhaftes Treiben. Man findet hier Stoffe, Teppiche, Utensilien und Schmuckwaren. Der Souk der Juweliere strahlt einen unverkennbaren Wohlstand aus.
  • Die Handwerkerateliers sind zahlreich durch Weber, Schmiede und viele mehr vertreten.
  • Inmitten der Souks befinden sich die Foundouks: die Karawansereien, die Lagerhäuser und die Herbergen, die immer ähnlich gebaut sind. Ein großer Haupthof ist umgeben von Galerien auf zwei Stockwerken, auf denen sich kleine Zimmer befinden.

In der Gegend der Souks und der Foundouks findet man vier religiöse Monumente: Zaouia Sidi Brahim el Jemni, ein Komplex bestehend aus einer Medersa (Schule), einer Bäckerei, einem Hammam (öffentlichem Bad) und einem Mausoleum; Jemaa el Ghorba (Moschee der Fremden), Malekiter Ritus; Jemaa et Trouk (Moschee der Türken), Hanefiter Ritus. Die Moschee Ech Cheikh ist das Hauptheiligtum des Ibaditen (Kharejiten) Kultes.

Der Borj el Kebir (die große Festung) wird auch Borj Ghazi Mustapha oder auch spanische Festung genannt.
Roger de Loria, Admiral von Aragon, baute auf den Überresten eines alten römischen Forts eine neue Festung. Mitte des 15. Jahrhunderts vollendete der hafsidische Sultan Abou Fares El Hafsi den Bau, der später noch vom Korsaren Dragant (1557) und den Spaniern (1560) verstärkt wurde. Die Spanier wurden dort im selben Jahr belagert und vernichtend geschlagen. Das Fort ist rechteckig angelegt und hat mehrere Türme. Ein sehr breiter Graben umgibt das Bauwerk. Man findet dort noch Kanonen, Keramiküberreste, Kanonenkugeln und Ruinen der Römer.

Von Houmt Souk aus kann man mit dem Boot das sandige Ende der Halbinsel, Ras Er Rmel, erreichen. Der Strand ist wunderschön, das Wasser klar und die Landschaft unberührt. Ein wirklich paradiesischer Ort, zu dem Ausflüge inklusive reichhaltigem Mittagessen organisiert werden.

Man kann in der Umgebung von Houmt Souk viele Moscheen bewundern. Die älteste ist die Moschee Abou Messwer oder Jamaa el Kebir (die Große Moschee). Abou Messwer war ein großer ibaditer Theologe, der im 10. Jahrhundert gegen ein Schisma, den Khalafismus kämpfte. Sein Sohn vollendete später die Moschee. Die Moschee El Bardaoui, auf der Straße nach Ajim, ist eine unterirdische Moschee, in der die verfolgten Ibaditen Schutz suchten, um ihren Kult auszuüben.

Hara Kbira, Es-Souani genannt, befindet sich in der Nähe von Houmt Souk. Die Häuser sind flach und werden durch die Synagogen überragt. Die Mauern dieser Heiligtümer verfügen über je drei Fenster. Die insgesamt zwölf Fenster symbolisieren die zwölf Stämme Israels. Hara Sghira heißt heute Er-Riadh und ist das älteste jüdische Dorf auf Djerba. Hier befindet sich die Synagoge La Ghriba, zu der jedes Jahr eine Pilgerfahrt stattfindet. Sie zieht Juden aus allen Ländern und besonders gebürtige Tunesier an. In dieser Synagoge wird eine der ältesten Thorarollen der Welt aufbewahrt.

Die ersten Juden kamen Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr., nach der Zerstörung des Tempels von Jerusalem nach Tunesien. Einige von ihnen ließen sich auf Djerba nieder. Während dieser ersten Einwanderungswelle wurde die Synagoge La Ghriba, Hauptort der Spiritualität, errichtet.

Andere Gruppen ließen sich nach der Erstürmung von Jerusalem durch Titus und den von ihm befohlenen Deportationen (70 n. Chr.) im Lande nieder.

Die Vorfahren der spanischen Gemeinschaften kamen am Ende des 14. Jahrhunderts und im Jahr 1492 nach der Wiedereroberung Spaniens durch die Christen. Einige kamen direkt, andere aus dem italienischen Livorno in diese Stadt. Es sind die Livornojuden oder Grana.

Streusiedlungen und große Bevölkerungsdichte sind hier selten. Die wenigen Ortschaften haben deshalb eine besondere Bedeutung und eine individuelle Persönlichkeit.

Sedouikech ist ein kleiner Weiler mit weißen, von Kuppeln bedeckten Häusern. Der traditionelle Markt findet immer Dienstags statt und seine Besonderheit ist das Angebot der verschiedensten Gegenstände aus Halfagras und Korb.

In El May fällt eine Moschee auf, die an eine kleine Festung erinnert. Sie ist ein Heiligtum und typisch für die Moscheen auf Djerba.

Ajim ist der Haupthafen der Insel. Er ist der Anlegeplatz der Fähre des Djorfs, der Verbindungsstrasse, die neben dem römischen Damm die Insel und den Kontinent verbindet. Natürlich ist er auch ein Fischereihafen, der vor allem für seinen Schwammfang bekannt ist.

In der Umgebung befindet sich der dichteste Palmenhain der Insel. Die Palmen produzieren außer Datteln minderer Qualität einen Saft, den Legmi, den man durch eine Rille an der Basis den Palmwedeln entnimmt. Dieser Saft lässt sich leicht gären und wird so zu einem schmackhaften alkoholischen Getränk.

Auch Guellala ist ein reizendes und besuchenswertes Dorf und die Hauptstadt der Töpferei.

Mahboubine iwiederum st ein sogenanntes Garten-Dorf. Es befindet sich inmitten der Weingärten, Obst- und Olivenbäume. Seine Moschee, El Kareb ist wirklich sehenswert. In der Umgebung dieses Dorfes findet man die schönsten Beispiele der Menzels.

Auch Midoun, zweitgrößtes Zentrum der Insel nach Houmt Souk, besitzt mehrere Moscheen. Sein Markt findet am Freitag statt und bietet Obst, Gemüse, Fische, Töpfereierzeugnisse, Körbe und Matten.

Sedghiane besitzt schöne, wirklich sehenswerte Obstgärten. Einige Kilometer nördlich findet man noch die Überreste des antiken Meninx, das zehn Jahrhunderte vor der christlichen Zeit gegründet wurde. Die Phönizier haben dort Purpurwerkstätten errichtet, auch die Überreste einer großen christlichen Basilika – Kapitel und Marmorsäulen – sind noch zu sehen.

Einige Kilometer von Houmt Souk entfernt, auf der Nord-Ostküste der Insel beginnen die schönen weißen Sandstrände, die sich ununterbrochen bis nach Aghir im Süd-Osten erstrecken. Auf diesem paradiesischen Küstenstreifen wurden Luxushotels und Feriendörfer errichtet.

Der Fremdenverkehr auf Djerba hat sich blitzschnell entwickelt.

  • Der touristische Sektor bildet für die Bevölkerung den wichtigsten Wirtschaftsfaktor.
  • Die Hotel-Infrastruktur liegt auf hohem Niveau. Trotz der großen Zahl der Hotels ist die Hotel-Landschaft noch überschaubar und nicht zu dicht gedrängt. Der Besucher hat nie den Eindruck, einer Anhäufung von Hotels gegenüber zu stehen. Die Architektur der Hotels wurde vernünftig geplant und sie sind völlig in die Umwelt integriert.
  • Die Hotelinfrastruktur der Insel besteht aus 97 Einheiten mit einer Unterkunftskapazität von 33.624 Betten. Der Tourismus sorgt bietet ungefähr zwölftausend direkte und annähernd dreißigtausend indirekte Arbeitsplätze.
  • Rechnet man den nahen Sektor von Zarzis dazu, kommt man auf insgesamt 111 Hotels, 39.364 Betten, 15.000 direkte und 35.000 indirekte Arbeitsplätze.

Das Freizeitangebot der Hotels auf Djerba ist besonders groß, außerdem gibt es zahlreiche Tennisplätze. Die Bedingungen für Wasserski, Tauchen und Reiten sind hier optimal. Die Fahrrad- und Reittouren führen durch die besonders reizvolle Landschaft, vorbei an den Menzels, den Dörfern und den zahlreichen Moscheen.

Der Golfplatz, von Martin Hawtree entworfen, hat zwei Kurse. Einen 6130 m langen mit 18-Loch-Kurs und einen 2005 m langen mit neun Löchern.

Djerba verfügt über einen internationalen Flughafen, der die Insel mit allen wichtigen europäischen Städten direkt verbindet. Nach ein oder zwei Flugstunden befinden Sie sich mitten im irdischen Paradies.

Zarzis ist ein schöner Badeort, der gegenüber der Insel Djerba liegt.


Besonders sehenswert ist der bezaubernde Schwammfanghafen, gelegen in einem Palmenhain inmitten von Olivenbäumen. Er wurde auf dem Gebiet der römischen Stadt Gergis errichtet. Die ganze Küste entlang, von Zarzis bis El Kantara (Kontinentseite) sind die Strände herrlich und haben diese Gegend zu einem beliebten Badeziel gemacht. Die Strände sind von Felsen umgeben, und hier macht der Unterwasserfischfang besonders viel Spaß.
 
Es gibt hier vierzehn Hotels mit einer Unterkunftskapazität von 5.740 Betten. Der Fremdenverkehr sichert 3.000 direkte und über 5.000 indirekte Arbeitsplätze.

Fazit: Baden und Strand Top in Djerba als Ziel Ihrer Tunesien Reisen, Ferien und Urlaub am Mittelmeer, mit günstigen Reiseangeboten, von Billigangeboten über AI All Inclusive bis hin zu Luxusreisen.


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